YNSA - eine eigenständige Therapieform innerhalb des weiten Anwendungsfeldes der Akupunktur
Die von Dr. Toshikatsu Yamamoto entwickelte Schädelakupunktur basiert auf der Annahme, dass bestimmte Areale auf der Kopfhaut (sogenannte Somatotope) mit verschiedenen Körperregionen in Verbindung stehen. Durch gezielte Reize an diesen Punkten soll eine reflektorische Wirkung auf andere Körperbereiche erzielt werden.
Diese Methode kombiniert Elemente der traditionellen Akupunktur mit Ansätzen der westlichen Medizin. Sie wird vor allem im Kontext von Beschwerden des Bewegungsapparates, funktionellen Störungen und neurologischen Symptomen angewendet.
Die Schädelakupunktur nach Yamamoto verfolgt einen integrativen Ansatz, bei dem sowohl anatomische als auch funktionelle Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Ziel ist es, das individuelle Befinden zu verbessern und körperliche Reaktionen zu stimulieren. Die Methode gilt als innovative Erweiterung innerhalb der komplementären Therapieformen.